Kurz- und Langschläfer

Wie lange wir schlafen müssen, ist individuell unterschiedlich. Überlässt man Menschen ihrem natürlichen Rhythmus, dann pendeln sich einige bei zwölf Stunden Schlaf ein, andere bei nur vier.

Taktgeber des Schlafes

Wann es Zeit ist, zu wachen oder zu schlafen, weiß der Körper auch ohne Weckuhr. Ob wir wach oder schläfrig sind, ist einerseits davon abhängig, wann wir zum letzten Mal geschlafen haben. Wachsein führt zu Müdigkeit. Als zusätzlicher Taktgeber fungieren biologische Rhythmen – die sprichwörtliche innere Uhr. Wie nahezu alle Tiere und Pflanzen folgt der Mensch natürlichen Zyklen, die sogar dann weiterticken, wenn äußere Reize fehlen. Mit der zeitlichen Organisation organischer Systeme befasst sich die Chronobiologie. Dieser Wissenschaftszweig erforscht unter anderem, wie die inneren Uhren die Abläufe im Körper beeinflussen und was passiert, wenn diese Vorgänge gestört werden.

Die Phasen des Schlafes

Aus eigener Erfahrung weiß jeder, dass der Schlaf aus vielen aufeinanderfolgenden Phasen besteht. Welchem Rhythmus die aufeinanderfolgenden Phasen folgen und wie diese zusammenspielen, ist heute gut erforscht.